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Fußball EM 2008 Historie

Geschichte und Geschichten der Fußball-EM

Coupe Henri Delaunay Foto: imago
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Seit 1960 kämpfen die Nationalmannschaften Europas alle vier Jahre um den «Coupe Henri Delaunay». Die Netzeitung wirft einen Blick zurück auf die Helden, die Versager und die Kuriositäten der vergangenen zwölf Endrunden.

EM 1960 - Europapokal der Nationen: 

Kalter Krieg und Dominanz des Ostblocks

EM-Held und Torwart-Ikone: Oleg Yashin Foto: imago
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Die erste Auflage der Europameisterschaft firmierte unter dem Namen Europapokal der Nationen. Die fehlende Akzeptanz bei den großen europäischen Verbänden und politische Spannungen in den Zeiten des Kalten Krieges machten den Anfang schwer.

EM 1964 - Europapokal der Nationen: 

Klassenkampf in Spanien

Spielmacher der Spanier: Luis Suarez Foto: imago
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Nach der durchwachsenen Premiere vier Jahre zuvor, erfreute sich das 64er-Turnier mit der Endrunde in Spanien zunehmender Beliebtheit. Der sportliche Wettbewerb war jedoch immer noch politisch aufgeladen – bis hin zum Duell der Systeme im Finale.

EM 1968: 

Kopf oder Zahl

Luigi Riva: Torschütze im EM-Finale Foto: imago
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Erstmals zeichnete die Uefa für das Kontinentalturnier verantwortlich und damit wurde aus dem Europapokal der Nationen die Europameisterschaft. Die DFB-Elf nimmt nun auch teil, hat aber trotz zweier Endspiele nichts mit dem Ausgang zu tun.

EM 1972: 

DFB-Elf erobert die Fußballwelt

Galafußballer: Beckenbauer und Netzer Foto: imago
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Nach dem EM-Schnupperkurs bei der ersten Teilnahme 1968, dominierte die deutsche Mannschaft das 72er Turnier. Netzer und Co. spielten «Traumfussball» - seither spricht man von der besten DFB-Elf.

EM 1976: 

Ein Lupfer ins Glück

Uli Hoeneß nach seinem verschossenen Elfmeter Foto: imago
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Die Europameisterschaft überwand im Jahre 1976 den «Eisernen Vorhang» – Jugoslawien war als erstes osteuropäisches Land Ausrichter der EM-Endrunde. Das Elfmeterschießen feierte auch Premiere und brachte zwei Helden hervor.

EM 1980: 

Der blonde Engel und das Kopfball-Ungeheuer

Der
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Mit der ersten EM-Endrunde im neuen Jahrzehnt näherte sich die Uefa dem WM-Modus an: mehr Teilnehmer, eine Gruppenphase und ein gesetzter Gastgeber. Stimmung und spielerische Qualität waren in Italien jedoch nicht erstklassig.

EM 1984: 

Oh la la, Platini!

Michel Platini: Champagner-Fußballer Foto: imago
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Ein Mittelfeld, das so prickelt wie Champagner, berauscht ein ganzes Volk. Angeführt vom großen Michel Platini holt sich Frankreich den Pokal, während Deutschland durch einen Kopfball auf den Boden der Tatsachen geholt wird.

EM 1988: 

Die orangene Revolution

Edelkicker Marco van Basten Foto: ap
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Der Triumph der holländischen Fußball-Künstler: Van Basten trifft die bundesdeutschen Gastgeber mitten ins Herz und beschert seinen Landsleuten mit einem Tor für die Ewigkeit den ersten großen Titel.

EM 1992: 

Dänische Urlauber überrumpeln Kohler & Co.

David schlägt Goliath Foto: imago
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Im hohen Norden ist nichts von den heißblütigen Südeuropäern zu sehen, sie reisen nicht mal an. Stattdessen mischen dänische «Beachboys» die Szene auf und schnappen den wiedervereinigten Deutschen den Titel vor der Nase weg.

EM 1996: 

Fußball kommt nach Hause

Oliver Bierhoff: Schütze des
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Mehr Teilnehmer, mehr Spiele und ein «Goldenes Tor»: In der Wiege des Fußballs wird eine neue Form der Europameisterschaft geboren. Deutschland besiegt den Erzrivalen und Oliver Bierhoff geht in die Geschichte ein.

EM 2000: 

Frankreich feiert, Deutschland rumpelt

Zinedine Zidane: Superstar Foto: ap
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Zwei Länder, ein Turnier: Belgien und die Niederlande richten gemeinsam die Milleniums-Endrunde aus. Die Holländer sind vom Elfmeterpunkt noch unfähiger als die Engländer und am Ende entscheidet wieder ein Golden Goal.

EM 2004: 

«Rehakles» hebt die Welt aus den Angeln

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In den Zeiten des spektakulären Hochgeschwindigkeits-Fußballs lässt ein deutscher Trainer mit Libero spielen und gewinnt den Titel. Deutschland selbst hat davon nichts, denn die DFB-Elf beherrscht weder das eine noch das andere.
 
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