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Neuigkeiten auf der IFA: 

Panasonic bringt Internet ins Fernsehen

28. Aug 2008 18:01
Der Panasonic-Stand auf der IFA
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Nicht sehr kundefreundlich seien die bisherigen Lösungen zum IPTV gewesen, meint Panasonic-Manager Roth. Deshalb bringt das Unternehmen jetzt eine eigene Lösung.

Panasonic will erstmals auch das Internet auf seine Flachbild-Fernseher bringen. Der japanische Elektronikkonzern kündigte am Donnerstag auf der IFA in Berlin ein neues TV-Gerät seiner Vierra-Reihe an, über das per Knopfdruck auf Internet-Inhalte wie die Video-Plattform YouTube, den Bilderdienst Picasa, eine Wettervorschau oder Finanznachrichten der amerikanischen Agentur Bloomberg aufgerufen werden können.

«IPTV ist noch immer auf dem Weg, sich einen Weg zum Massenmarkt zu erschließen», sagte Fabien Roth, Manager der TV-Gruppe von Panasonic. «Derzeitige Möglichkeiten, Internet-Inhalte über Spiekekonsolen, Settop-Boxen und Media-Center auf den Fernseher zu bringen, sind bislang nicht gerade sehr benutzerfreundlich gewesen.»

Der «Vierra cast» bringe IPTV und Video-on-Demand kostenlos und ohne Zusatzgeräte auf den Fernseher. Erforderlich ist lediglich eine Internet-Verbindung. Als Premium-Partner wird der TV-Sender Eurosport insgesamt 500 Videos in hoher Auflösung (HD) in fünf Sprachen anbieten. Die «Vierra cast»-Fernseher sollen ab Frühjahr 2009 auf den Markt kommen.

Der weltgrößte Plasmabildschirm


Panasonic hält mit seinen Flachbildfernsehern nach Angaben von Marketing-Manager Yorihisa Shiokawa in den wichtigsten europäischen Märkten einen Marktanteil von 10,1 Prozent und wies zuletzt zweistellige Zuwachsraten auf. Europa sei einer der wichtigsten Märkte für Panasonic geworden.

Auf der IFA präsentiert das Unternehmen auch den weltgrößten Plasma-Bildschirm mit einer Diagonale von 150 Zoll (3,8 Meter). Für den breiten Markt präsentiert Panasonic den ersten ultradünnen 58-Zoll-Fernseher (147 cm) mit einer Dicke von nur 24,7 Millimetern. Die Stromaufnahme sei bei den neuen Modellen halbiert worden. Nach drastisch rückläufiger Nachfrage nach Plasma-Geräten in den vergangenen Jahren bietet auch der Plasma- Spezialist Panasonic inzwischen Fernseher mit Flüssigkristall- Bildschirm (LCD) an. Im Jahr 2010 soll Panasonics erste LCD-Panel- Fabrik die Produktion aufnehmen. (dpa)

 
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