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US-Star nach Unglück wieder in Florida: 

Travolta bringt Jetts Asche nach Hause

07. Jan 2009 14:45
Travoltas Frau Kelly Preston mit den Kindern Ella Bleu und Jett
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Vor drei Tagen verunglückte John Travoltas Sohn Jett tödlich während eines Bahama-Urlaubs. Die Familie ist inzwischen mit der Asche des 16-Jährigen in ihre Heimat zurückgekehrt. Am Donnerstag wird der Teenager beerdigt.

John Travolta und Ehefrau Kelly Preston sind drei Tage nach dem Tod ihres Sohnes Jett mit dessen Asche in ihren Heimatstaat Florida zurückgekehrt. Trotz tiefer Trauer soll der erfahrene Hobby-Pilot Travolta seinen Privatjet selbst gesteuert haben, um seinen Sohn auf dessen «letzter Reise» nach Hause zu bringen. Während Jetts Einäscherung sei lediglich Familienfreund und Arzt Mark Smith zugegen gewesen, wie Obie Wilchcombe, früherer Tourismusminister der Bahams und ebenfalls ein Freund der Travoltas, mitteilte. Laut US-Nachrichtensender CNN wird der 16-Jährige am Donnerstag im Familienkreis beigesetzt.

Am vergangenen Freitag war der 16 Jahre alte Jett bewusstlos im Badezimmer von Travoltas Ferienhaus gefunden worden und starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Familie machte gerade Urlaub auf den Bahamas. Wie die Obduktion am Montag ergab, hat offenbar nicht, wie zunächst angenommen, eine Kopfverletzung, sondern ein Krampfanfall zum Tod des Teenagers geführt. Auf dem Totenschein habe als Todesursache «Anfall» gestanden, sagte Bestatter Glen Campbell.

Anwälte weisen Medien-Spekulationen zurück

Wie Travolta über seine Anwälte verlauten ließ, habe Jett seit Jahren an Krampfanfällen gelitten. Angeblich hatte er im Kleinkindalter eine entzündliche Gefäßerkrankung, die Herzprobleme zur Folge haben kann. Der Teenager war das älteste von zwei Kindern des Schauspielerpaars. Die gemeinsame Tochter Ella Bleu ist acht Jahre alt.

Travoltas Anwälte Michael Ossi und Michael McDermott wiesen inzwischen Medien-Spekulationen zurück, nach denen das der Glaubensgemeinschaft Scientology angehörende Schauspielerpaar dem Sohn aus religiösen Gründen die angemessene Behandlung verweigert habe. Der Junge habe über Jahre ein Mittel gegen seine Krampfanfälle bekommen. Als dieses seine Wirkung verlor, sei es jedoch abgesetzt worden. (nz)
 
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